
Internationale Projekte
EUROPÄISCHER AUSTAUSCH BEWÄHRTER PRAKTIKEN, EXPERT*INNEN-NETZWERKE, LÄNDERÜBERGREIFENDE STUDIEN UND TECHNISCHE HILFE
Unsere Internationalen Projekte umfassen:
Services EU
Im Rahmen unseres Europa-Schwerpunktes unterstützen wir europäische Institutionen und Agenturen sowie internationale Organisationen v.a. in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik und Förderung der Geschlechtergleichstellung.
Im Zentrum stehen:
- grenzüberschreitender „Good Practice“ Austausch, peer reviews und voneinander Lernen, die wir in verschiedenen Programmen seit über 15 Jahren erfolgreich für die Europäische Kommission umsetzen.
- ländervergleichende und thematische Studien in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik sowie Geschlechtergleichstellung.
- Ausbau und Management eines großen internationaler Expert*innen-Pools, mit Mitgliedern in allen EU-Mitgliedsstaaten und darüber hinaus.
Förderprojekte („Grants“)
Förderprojekte ermöglichen es uns, gemeinsam mit europäischen und internationalen Partner*innen unser Know-how v.a. in den Bereichen Entrepreneurship, Arbeitsmarktpolitik, aktive Arbeitsmarktmaßnahmen und Jugend grenzüberschreitend für benachteiligte Personengruppen einzusetzen. Dabei entwickeln unsere Expert*innen u.a. Leitfäden, Tool-Boxen und innovative Programme für unsere Zielgruppen.
Auftraggeber*innen
Unsere Auftraggeber*innen umfassen die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, Ministerien, das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) bis hin zur OECD.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Leitung Projektgruppe Internationale Projekte
Services EU
Gender Mainstreaming Research, Tools, Good Practices and Other Resources
2026-laufend
In diesem Rahmenvertrag unterstützen wir das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) dabei, Gender Mainstreaming wirksamer in EU-Politiken und -Prozesse sowie in den daraus abgeleiteten nationalen Politiken zu verankern. Ziel ist es, gendertransformative und intersektionale Politikgestaltung zu fördern und politischen Entscheidungsträger*innen sowie Praktiker*innen aktuelle Evidenz, praxistaugliche Methoden und anwendungsorientierte Instrumente zur Verfügung zu stellen. Die Aktivitäten umfassen die laufende Aktualisierung und Weiterentwicklung der EIGE Gender Mainstreaming Platform und ihrer Glossare, Forschung und Analysen zu Gender Mainstreaming und Gender Budgeting sowie die Entwicklung von Politikempfehlungen, Roadmaps, Leitfäden, Toolkits und weiteren praktischen Instrumenten. Darüber hinaus werden Good Practices in den EU-Mitgliedstaaten identifiziert, methodisch bewertet und gemeinsam mit relevanten Stakeholder*innen ausgewählt. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Erarbeitung von Policy Briefs, Factsheets und Kommunikationsmaterialien, die Konzeption und Durchführung von Konsultationen, Expert*innenmeetings, Webinaren und Kompetenzentwicklungsmaßnahmen sowie die Bearbeitung spezifischer Anfragen von EIGE.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Auftraggeber*in
Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)
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Services EU
SteelCityZen
2025–2028 | laufend
SteelCityZen unterstützt monoindustriell geprägte Städte im Donauraum dabei, wirtschaftlichen Wandel sozial ausgewogen zu gestalten, Beschäftigung zu sichern und ihre Arbeitsmärkte langfristig zu diversifizieren. Das vom Interreg-Donauraumprogramm kofinanzierte Projekt vereint elf Partnerorganisationen aus neun Ländern. Im Zentrum stehen tragfähige lokale Kooperationsstrukturen, eine bessere Erfassung des Qualifikationsbedarfs und innovative, auf industrielle Transformationsprozesse zugeschnittene Arbeitsmarktmaßnahmen. Als Wissenspartnerin bringen wir Expertise zu Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsvermittlung und öffentlich-privater Zusammenarbeit ein. Zu den Aktivitäten zählen Pilotmaßnahmen in acht Städten, die Entwicklung einer digitalen Plattform zur Bewertung lokaler Kompetenzbedarfe und zur Arbeitsvermittlung, gemeinschaftsbasierte Dialogformate sowie ein langfristiger Kooperationsrahmen zwischen Kommunen und Arbeitgeber*innen. Ergänzend werden lokale Aktionspläne erarbeitet, kommunale Mitarbeitende, Beschäftigungsexpert*innen und weitere lokale Akteur*innen qualifiziert und Erfahrungen transnational ausgetauscht, damit erfolgreiche Ansätze auf andere Städte im Donauraum übertragen werden können.

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Zsuzsanna Kravalik
E: zsuzsanna.kravalik@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
EU Interreg Danube Region Programme
Konsortium
Municipality of Dunaújváros (Ungarn, Lead Partner)
Municipality of Galați (Rumänien)
Statutory City of Ostrava – City District Slezská Ostrava (Tschechien)
Moravian-Silesian Employment Pact (Tschechien)
Municipality of Nikšić (Montenegro)
Municipality of Kakanj (Bosnien und Herzegowina)
Chamber of Commerce of Zenica-Doboj Canton (Bosnien und Herzegowina)
Municipality of Ravne na Koroškem (Slowenien)
Municipality of Stara Zagora (Bulgarien)
Municipality of Stara Pazova (Serbien)
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Services EU
Voneinander Lernen: Geschlechtergleichstellung
seit 2011 | laufend
Das EU-Programm „Mutual Learning Programme in Gender Equality“ fördert den Austausch zu wirksamen Maßnahmen der Geschlechtergleichstellung zwischen Regierungsvertreter*innen, unabhängigen Expert*innen, EU-Bediensteten und weiteren relevanten Interessengruppen. Im Mittelpunkt stehen konkrete politische Maßnahmen und Praxisbeispiele, deren Erfolgsbedingungen, Umsetzungshindernisse und Übertragbarkeit auf andere Staaten systematisch untersucht werden. Seit 2011 konzipieren und betreuen wir die Seminare inhaltlich, methodisch und logistisch, identifiziert und instruiert die teilnehmenden Expert*innen, koordiniert die analytischen Berichte, moderiert die Veranstaltungen, erstellt zusammenfassende Berichte in Englisch und evaluiert das Programm. Die Seminare decken zentrale Handlungsfelder der europäischen Gleichstellungspolitik ab. Dazu gehören die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und sexueller Belästigung, die politische und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen, Entgeltgleichheit und Arbeitsmarktsegregation, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Gender Mainstreaming und Gender Budgeting sowie Gleichstellungsfragen in den Bereichen Gesundheit, Klima, Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Weitere Schwerpunkte bilden die Rolle von Männern und Buben bei der Förderung der Geschlechtergleichstellung sowie der Abbau von Geschlechterstereotypen und Sexismus.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäische Kommission
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Services EU
Good Practices zu Gender Mainstreaming im europäischen Grünen Deal
2023–2024 | abgeschlossen
Das Projekt zielte darauf ab, Gender Mainstreaming in den Politikfeldern des europäischen Grünen Deals zu stärken und politische Entscheidungsträger*innen sowie Praktiker*innen mit übertragbarem Know-how zu unterstützen. Im Auftrag des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) wurden in zehn EU-Mitgliedstaaten bewährte Verfahren aus den Bereichen Klima, Umwelt und Ozeane, Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Finanzen und regionale Entwicklung, Industrie sowie Forschung und Innovation erhoben und bewertet. Gleichzeitig wurde die bestehende EIGE-Methodik zur Identifizierung bewährter Verfahren überprüft und weiterentwickelt. Die Projektaktivitäten umfassten Sekundärforschung, die Entwicklung und Erprobung der überarbeiteten Methodik mit Stakeholdern, die Identifizierung geeigneter Praktiken durch nationale Expert*innen, deren systematische Bewertung sowie ein konsultatives Seminar zur Auswahl der Praxisbeispiele für die Veröffentlichung. Ergänzend wurden wissensbasierte Materialien zur Sensibilisierung und Verbreitung der Ergebnisse erstellt.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)
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Grants ERASMUS+
YOUnite
2022–2024 | abgeschlossen
YOUnite unterstützte benachteiligte Jugendliche dabei, gesundheitliche und soziale Herausforderungen zu bewältigen, ihre Selbstermächtigung zu stärken und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Das im Rahmen von Erasmus+ kofinanzierte Projekt richtete sich insbesondere an Jugendliche, die von Übergewicht oder Adipositas betroffen oder bedroht sind, an junge Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz sowie an NEETs. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Finnland, Polen und Ungarn wurde ein praxisnahes Trainingsprogramm entwickelt, das einen gesünderen Lebensstil und den Übergang in Beschäftigung fördern soll. Interdisziplinäre Arbeitsgruppen aus Gesundheit, Ernährung, Sport, Psychologie und Beschäftigungsförderung erarbeiteten sechs Module zu Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Bewusstseinsbildung und Beschäftigungsfähigkeit. Die Materialien wurden in fünf Sprachen bereitgestellt. Train-the-Trainer-Workshops qualifizierten Fachkräfte aus Schule, Beratung und Jugendarbeit; Pilottrainings mit Jugendlichen dienten der Erprobung und Anpassung. Veranstaltungen, soziale Medien und die Projektwebsite unterstützten die Verbreitung der Ergebnisse.
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Zsuzsanna Kravalik
E: zsuzsanna.kravalik@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Erasmus+
Konsortium
Zdrowy Ksztalt (Polen)
Emina (Ungarn)
ACR (Finnland)
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Services EU
EU PES Benchlearning
2019–2023 | abgeschlossen
Das EU-PES-Benchlearning stärkt die Zusammenarbeit und das systematische Lernen zwischen den öffentlichen Arbeitsverwaltungen Europas. Der Ansatz verbindet quantitatives und qualitatives Benchmarking mit evidenzbasiertem voneinander Lernen. Ziel ist es, sowohl die Gesamtleistungsfähigkeit der Arbeitsverwaltungen als auch einzelne Dienstleistungen weiterzuentwickeln und bewährte Ansätze im europäischen Netzwerk nutzbar zu machen. Im Auftrag der Europäischen Kommission und des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen wirkten wir von 2019-2023 an der Programmumsetzung mit. Die Aktivitäten umfassten jährlich drei Arbeitsgruppen, zwei thematische Workshops und ein Netzwerkseminar. Für jedes Format wurden passgenaue Lernkonzepte entwickelt, thematische Expert*innen identifiziert, Veranstaltungen moderiert sowie zusammenfassende und thematische Berichte erstellt und koordiniert. Hinzu kam die umfassende organisatorische Betreuung der Teilnehmenden. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Zukunft der Arbeit und Digitalisierung, Dienstleistungen und Leistungsmanagement der Arbeitsverwaltungen sowie deren öffentliche Sichtbarkeit und Reaktionsfähigkeit gegenüber neuen Herausforderungen.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäische Kommission
Konsortium
ICON-INSTITUTE Consulting Group
ISG – Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH
Fondazione Giacomo Brodolini
Grants ERASMUS+
ProCEM
2022–2023 | abgeschlossen
ProCEM förderte die technische Berufsorientierung junger Menschen und unterstützte den Aufbau einer Berufsberatung für Berufe in Informatik, Elektrotechnik beziehungsweise Elektronik und Maschinenbau. Ziel war es, das Qualifikationsgefälle in diesen Bereichen zu verringern und insbesondere benachteiligten Jugendlichen, Schüler*innen sowie jungen Menschen, die weder in Ausbildung noch in Beschäftigung sind, fundierte Orientierungsmöglichkeiten zu bieten. Das Erasmus+-Projekt wurde von März 2022 bis November 2023 gemeinsam mit kroatischen Partnerorganisationen umgesetzt. Zu den Aktivitäten gehörten die Analyse bewährter Praxisbeispiele und Studienbesuche an der Technischen Schule Karlovac sowie bei ÖSB Consulting in Wien. Darüber hinaus entwickelte das Projekt digitale Instrumente zur Kompetenzfeststellung und Selbsteinschätzung technischer Fähigkeiten sowie ein Konzept für ein Berufsberatungsinstrument für Berufsschüler*innen mit besonderem Fokus auf benachteiligte Jugendliche. Die Projektergebnisse wurden für Lehrkräfte, Jugendberater*innen und weitere relevante Akteur*innen aufbereitet und verbreitet.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Erasmus+
Konsortium
Adult Education Institution Praxis – College for Practical Knowledge (Kroatien)
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Services EU
Jugend, Digitalisierung und Geschlechtergleichstellung
2017–2018 | abgeschlossen
Die Studie untersuchte geschlechtsspezifische Chancen und Risiken der Digitalisierung für Jugendliche und leistete einen Beitrag zum EIGE-Bericht „Gender equality and youth: opportunities and risks of digitalisation“. Ziel war es, die Auswirkungen digitaler Technologien auf junge Menschen differenziert zu analysieren und daraus politische Empfehlungen abzuleiten. In zehn EU-Mitgliedstaaten wurden Fokusgruppen mit Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren sowie Interviews mit Expert*innen aus den Bereichen Digitalisierung, Jugend und Geschlechtergleichstellung durchgeführt. Wir entwickelten die Erhebungsleitfäden, organisierte die Fokusgruppen und Fachinterviews und bereitete die Ergebnisse in einem Bericht auf. Die Empfehlungen behandelten insbesondere die Teilhabe Jugendlicher am öffentlichen Leben, Bildung und Lernen, die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt im Internet sowie übergreifende politische Handlungsfelder. Die Forschungsergebnisse wurden außerdem bei einer von EIGE organisierten Stakeholder-Veranstaltung präsentiert.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE)
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Services EU
Radikalisierung und Frauen
2017 | abgeschlossen
Die Analyse für den Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments untersuchte die Rolle von Frauen in Radikalisierungsprozessen und in der Prävention gewalttätigen Extremismus. Sie zielte erstens darauf ab, Faktoren zu analysieren, die zur Radikalisierung von Frauen und zu ihrer Beteiligung an gewalttätigem Extremismus beitragen, sowie bestehende Gegenmaßnahmen zu bewerten. Zweitens wurde das Potenzial von Frauen in der Radikalisierungsprävention herausgearbeitet. Die Studie stellte vereinfachende Annahmen infrage, wonach Frauen ausschließlich passive Opfer seien, und berücksichtigte unterschiedliche aktive Rollen, etwa bei Rekrutierung, Finanzierung, ideologischer Verbreitung oder operativen Aktivitäten. Zugleich zeigte sie, dass es kein einheitliches Profil radikalisierter Frauen gibt und dass Radikalisierung als komplexes, multikausales Phänomen kontextspezifische Antworten erfordert. Für Präventionsansätze wurde empfohlen, Frauen nicht auf familiäre Rollen zu reduzieren, sondern sie auch als politische Akteurinnen, Pädagoginnen, Mitglieder lokaler Gemeinschaften und Aktivistinnen einzubeziehen.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäisches Parlament
Weitere Informationen
Services EU
Frauen in rechtlichen Berufen in der EU
2016–2017 | abgeschlossen
Die Studie für den Rechtsausschuss (JURI) des Europäischen Parlaments untersuchte die Geschlechterverteilung in rechtlichen Berufen in den damaligen 28 EU-Mitgliedstaaten und analysierte Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen oder Männern in einzelnen Berufsgruppen und Hierarchieebenen. Grundlage waren eine Literaturanalyse, Konsultationen mit Interessengruppen und die Auswertung nationaler und europäischer Sekundärdaten. Die Ergebnisse zeigten trotz einer insgesamt ausgewogeneren Beteiligung weiterhin deutliche vertikale und horizontale Segregation, insbesondere eine Unterrepräsentation von Frauen in Spitzenpositionen. Als zentrale Barrieren wurden Geschlechterstereotype und Gender Bias bei Einstellung und Beförderung, erschwerte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, intransparente Auswahlverfahren, fehlendes Mentoring und unterstützende Netzwerke sowie die geringe Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder identifiziert. Die Studie empfahl den Austausch bewährter Verfahren, nationale Aktionspläne, überprüfbare Zielvorgaben und, wo erforderlich, Quoten. Darüber hinaus wurden eine systematischere Forschung, besser vergleichbare europäische Daten und die Verankerung einer Geschlechterperspektive in der juristischen Ausbildung angeregt.
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Mag.a Renate Haupfleisch
E: renate.haupfleisch@oesb.at
Fördergeber*in/Auftraggeber*in
Europäisches Parlament
Konsortium
Queen’s University Belfast